Eine Nachricht vom sozialpsychiatrischen Dienst der Stadt Münster vom 03.03.2026


"Guten Tag Herr Otto, 

 

am 19.01.26 waren Sie zuletzt bei uns in der Sprechstunde. Aktuell erreichten uns zwei Meldungen zu Ihnen. Die erste Meldung ist die, dass Sie wohl Kärtchen mit der „Bitte um Hilfe“ in Ihrer Nachbarschaft verteilt haben. Die zweite Meldung kommt vom Betreuungsgericht. So haben Sie dort selbst einen Antrag auf Betreuerbestellung gestellt. Aus Ihrem Schreiben geht hervor, dass Sie sich weiterhin massiv von den „Stimmen“ beeinträchtigt fühlen, ein hoher Leidensdruck ist ersichtlich. 

[Einen Antrag auf einen gesetzlichen Betreuer habe ich gestellt, da ich ohnehin schon vierundzwanzig Stunden am Tag, sieben Tage in der Woche, betreut werde, von irgendeiner Dreckstechnik, welche auf mich angewendet wird; ist das eine elektronische Fußfessel? 
Warum habe ich eine elektronische Fußfessel? 
Mein Führungszeugnis ist ohne Einträge, anderenfalls hätte ich keine Ausbildung zum Sozialassistenten beginnen dürfen. 
Bevor ich von diesem Scheißdreck zwangsbetreut werde, dachte ich mir, bestelle ich lieber einen Menschen, welcher leibt und lebt, und warum und wofür auch immer für mich  zuständig sein könnte.]

 

Wir hatten Ihnen am 19.01.26 empfohlen, sich wegen der „Stimmen“ doch noch einmal fachärztlich-psychiatrisch vorzustellen und nach Möglichkeit auch eine medikamentöse Behandlung zuzulassen. Das ist auch immer noch unsere Empfehlung. Eine ambulante Vorstellung oder auch eine stationäre Aufnahme ist ja jederzeit in der LWL-Klinik Münster möglich. Durch eine Medikation/durch eine Behandlung könnten die Stimmen in Ihrem Kopf zumindest unterdrückt werden und Ihren Leidensdruck lindern. 

 

Gerne bieten wir Ihnen in unserer Sprechstunde auch noch einmal ein persönliches Gespräch an, und zwar am Dienstag, d. 10.03.26 um 13.00 Uhr. Das Gespräch wäre gemeinsam mit Frau Dr. Schnabel und mir. Wir nehmen Ihre Äußerungen und Ihren Leidensdruck sehr ernst, daher hoffen wir, dass Sie sich doch einmal die Chance geben, und sich auf eine Behandlung einlassen. 

 

Bitte geben Sie uns eine kurze Rückmeldung zu dieser Mail. 

 

 

Mit freundlichen Grüßen 

Im Auftrag 

 

Frank Weber 

 

 

Stadt Münster 

Gesundheits- und Veterinäramt 

Sozialpsychiatrischer Dienst 

Stühmerweg 8 

48147 Münster 

Tel.: 0251 / 492 5356 

Fax: 0251 / 492 7928 

e-mail: [email protected] 



- - -      - - -      - - - 




Meine Antwort vom 03.03.2026 



"Guten Abend Herr Weber,


Herr Dröge, ein Mitarbeiter des Betreuungsverein der Lebenshilfe, bestätigte mir, dass ich dazu berechtigt bin Kärtchen zu verteilen, um auf meine Behandlung aufmerksam zu machen; demnach fahre ich damit fort.


Ich habe mich medikamentös, mit Amisulprid, behandeln lassen, und es hat nicht geholfen; Stimmen waren  permanent zu hören.
Sie [die Stimmen] haben mir auch mehrmals bestätigt, "wie dumm es sei anzunehmen, dass die Einnahme von Medikamenten dazu führen würde, dass sie, die Stimmen, nicht mehr zu hören seien."

Schön und gut, dass S/sie meinen, ich müsste Psychopharmaka fressen, damit diese Folter ein Ende nimmt.

Tatsache ist, dass sie das nicht tut.

Tatsache ist auch, dass das Prozedere "ein Medikament nach dem anderen" krank macht. 
Darüber wurde ich aufgeklärt.

Was maßen S/sie sich an?


Keine Ahnung, woher sie ihre Fachkenntnis haben, aus meinem Fall ist sie nicht abzuleiten.

Ich möchte mit euch / ihnen nichts zutun haben, denn sie helfen nicht, sie schaden mir. 

Ist mein subjektiver Eindruck, schon immer gewesen.


Trotzdem möchte ich mich für ihr Bemühen bedanken. 


Vielen Dank.



Mit freundlichem Gruß

Joel Otto "



 

- - -      - - -      - - - 




Mein Nachtrag vom 04.03.2026:

 

"Guten Morgen Herr Weber, 


ich bitte um Verzeihung, für meine gestrige abfällige Ausdrucksweise.

Ich bin es leid von ihnen, dem sozialpsychiatrischen Dienst, kontaktiert zu werden; das steht nicht mit Ihrer Peson in Verbindung, sondern ist der Tatsache geschuldet, dass ich es als würdelos / entwürdigend empfinde, was S/sie mir aufbürden wollen, mit I/ihren Verhaltensinstruktionen.


[Medikamente schlucken, welcher nicht zur Besserung / Aufhebung der "Sympomatik" / der Behandlung führen, auf Kosten / gegen Beschädigung meiner Organe; meine Mutter hat mir diesen wundervollen Körper nicht "geschenkt", damit "S/sie" ihn sinnlos mit Pharmazeutika vollpumpen.]




Mit freundlichem Gruß

Joel Otto"